Doppelnutzungsrinder
Doppelnutzungsrinder verbinden Milch- und Fleischleistung und stehen für unterschiedliche züchterische Schwerpunkte. Entdecken Sie die verschiedenen Doppelnutzungsrassen und weiterführende Fachinformationen.
Doppelnutzungsrinder in Deutschland
Doppelnutzungsrinder werden sowohl für die Milch- als auch für die Fleischproduktion gezüchtet, wobei die Gewichtung je nach Rasse unterschiedlich ausfällt. Zu den Doppelnutzungsrassen in Deutschland zählen unter anderem Fleckvieh, Braunvieh, Rotbunt Doppelnutzung (Rotbunt DN) und das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind (DSN).
Die verschiedenen Rassen unterscheiden sich in ihren züchterischen Schwerpunkten und ihrer Verbreitung. Auf den folgenden Seiten finden Sie weiterführende Informationen zu den einzelnen Doppelnutzungsrassen.
Doppelnutzungsrassen im Überblick
Deutsches Fleckvieh
Leistungsfähigkeit in Milch und Fleisch kombiniert mit Fitness: Erfahren Sie mehr über das Rasseprofil und die züchterischen Merkmale des Deutschen Fleckviehs.
Deutsches Braunvieh
Informationen zu Rasseprofil, Leistungsmerkmalen und Zucht des Deutschen Braunviehs als milchbetonte Doppelnutzungsrasse.
Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind (DSN)
Informationen zu Rasseprofil, Zuchtziel und Erhalt des Deutschen Schwarzbunten Niederungsrinds als gefährdete Doppelnutzungsrasse.
Rotbunt-Doppelnutzung (Rotbunt DN)
Informationen zu Rasseprofil, Leistungsmerkmalen und Zuchtziel von Rotbunt DN als robuste Doppelnutzungsrasse mit guter Milch- und Fleischleistung.
Milch und Fleisch im Blick
Doppelnutzungsrinder verbinden Milch- und Fleischleistung. Je nach Rasse und Zuchtausrichtung kann dabei eine der beiden Nutzungsrichtungen stärker im Vordergrund stehen. Zu den bekanntesten Doppelnutzungsrassen in Deutschland zählen Fleckvieh und Braunvieh, die insbesondere im Süden Deutschlands verbreitet sind.
Daneben werden auch kleinere Populationen wie Rotbunt Doppelnutzung (Rotbunt DN) und das Deutsche Schwarzbunte Niederungsrind (DSN) erhalten und züchterisch weiterentwickelt.

Gefährdete Rinderrassen erhalten
Einige der traditionell in Deutschland gehaltenen Rinderrassen verfügen heute nur noch über vergleichsweise kleine Populationen und gelten als gefährdet. Ihr Erhalt ist von besonderer Bedeutung, denn mit jeder Rasse sind spezifische genetische Eigenschaften verbunden, die über viele Generationen entstanden sind.
Die Zucht und Haltung dieser Rassen trägt dazu bei, die genetische Vielfalt innerhalb der Rinderpopulation zu bewahren und wertvolle Eigenschaften für die Zukunft zu sichern. Gleichzeitig sind viele dieser Rassen eng mit bestimmten Regionen und traditionellen Formen der Landwirtschaft verbunden und damit auch ein Teil des landwirtschaftlichen Kulturerbes.
Um gefährdete Rinderrassen langfristig zu erhalten, werden ihre Haltung und Zucht unter anderem durch Förderprogramme der Bundesländer unterstützt. Ziel ist es, ausreichend große und stabile Populationen zu sichern und die vorhandene genetische Vielfalt für kommende Generationen zu erhalten.
Mehr zu gefährdeten Rinderrassen




